Alocasia (Elefantenohr)

Die Alocasia gehört zur Familie der Aronstabgewächse und stammt aus den Tropen Asiens, überwiegend aus Indien. Sie ist auch bekannt als Elefantenohr, Taro oder Riesentaro.

 

Gießen als Erdkultur

Vermeiden Sie beim Gießen, dass sich eine Schicht Wasser unten im Pflanztopf bildet. Diese Staunässe ist ungesund für die Pflanze. Gießen Sie die Alocasia also so, dass die Erde immer feucht aber nicht nass ist. Der genaue Wasserbedarf ist von der jeweiligen Pflanzengröße, Luftfeuchtigkeit, sowie weiteren Faktoren abhängig. Am besten können Sie die Feuchtigkeit kontrollieren indem Sie einen Finger tief in die Erde stecken. Wenn die Erde an Ihrem Finger hängen bleibt, ist diese noch feucht und die Pflanze muss also noch nicht wieder gegossen werden. Mit etwas Zeit können Sie dann den richtigen Gießrhythmus ermitteln.

 

Gießen als Hydrokultur

Als Hydrokultur müssen Sie das Elefantenohr nur etwa 1-mal pro Wochen gießen, in den Wintermonaten sogar nur alle 2 Wochen. Wenn Sie die Alocasia gießen, gießen Sie am besten so viel, bis sich der Wasserstandsanzeiger bewegt. Je weniger sich der Anzeiger bewegt, desto besser, denn dieser zeigt Ihnen an wenn sich Wasser am Boden des Gefäßes sammelt. Bei Überwässerung können die Wurzeln anfangen zu faulen.

 

Luftfeuchtigkeit

Wir empfehlen die Alocasia mehrmals pro Woche mit lauwarmem Regenwasser zu besprühen. Dadurch können Sie effektiv gegen einen Spinnmilbenbefall vorsorgen.

 

Standort

Die Alocasia benötigt einen hellen Standort mit viel Tageslicht. Bekommt das Elefantenohr zu wenig Sonnenlicht, wächst sie in die Richtung des Lichts. Daher sollten Sie die Alocasie in Fensternähe platzieren und regelmäßig zu drehen. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 15 und 20 °C.

 

Umtopfen

Topfen Sie für eine optimale Gesundheit die Alocasia alle 2-3 Jahre im Frühling um. Dadurch bekommt die Pflanze neue Nährstoffe, eine lockere Erde und mehr Platz für die Wurzeln. Nutzen Sie bei jedem Umtopfen einen Topf der mindestens 20 % größer ist als der vorherige. Durch den größeren Topf kann das Elefantenohr schneller wachsen und die Erde kann mehr Wasser absorbieren, was das Risiko auf Staunässe verringert.

Düngen

Wir empfehlen die Alocasia im Frühling und Sommer etwa alle 2-3 Wochen zu düngen. Da sie im Herbst und Winter kaum wächst, ist ein Düngen in dem Zeitraum nicht notwendig. Beachten Sie beim Düngen stets, dass zu wenig besser ist als zu viel. Geben Sie daher dem Elefantenohr, auch wenn Sie das Düngen mal vergessen sollten, nicht mehr Dünger als auf der Verpackung angegeben. Eine Überdüngung sorgt dafür, dass die Erde sauer wird, wovon die Wurzeln Schaden nehmen.

 

Ungesunde Blätter

Die Alocasia ist empfindlich gegenüber kalter, zugiger Luft und zu kaltem Wasser. Sie kann dadurch braune Flecken auf den Blättern bekommen.

 

Schneiden – Trimmen

Da die unteren Blätter auf Dauer unschön werden, ist es ratsam diese immer mal wieder zu entfernen. Durch das Trimmen benötigt die Pflanze weniger Energie für die alten Blätter und kann schneller wieder neue Blätter bilden.

 

Blüten

Die Alocasia blüht als Zimmerpflanze nur sehr selten. Sollte das Elefantenohr Blüten bilden, empfehlen wir diese abzuschneiden, damit die Pflanze die Energie sparen kann. Häufig stirbt die Pflanze aufgrund des starken Energieverlustes nach dem Blühen ab.

 

Giftig oder ungiftig?

Der Saft der Alocasia ist leicht giftig für die Haut und Schleimhäute. In Asien werden die Wurzeln zwar oft gekocht und gegessen, wir empfehlen aber dies nicht zu tun.

 

Krankheiten – Schädlinge

 

Bei trockener Luft steigt das Risiko auf einen Spinnmilbenbefall. Daher empfehlen wir die Alocasia regelmäßig mit Regenwasser zu besprühen. Häufig reicht es bei einem Befall die Pflanze vorübergehend ins Freie zu stellen. Dies ist natürlich nur möglich wenn die Temperaturen dies zulassen.