Informationen zur Spinnmilbe

Bei Spinnmilben handelt es sich um eine Infektion von Milben auf der Pflanze. Charakteristisch für die Spinnmilde ist der kleine, birnenförmige Körper, der etwa so groß ist wie ein Stecknadelkopf. Sind Pflanzen von Spinnmilben befallen, werden ihr die notwenigen Nährstoffe entzogen.

 

Varianten des Schädlings:

Spinnmilben gibt es in vielen verschiedenen Variationen, wovon die meisten pflanzenspezifisch sind. Beispielsweise kommt die gemeine Spinnmilbe häufig in Gewächshäusern vor.

 

Anfällige Pflanzen:

Je nach Spinnmilbenart sind andere Pflanzen anfällig. Beispiele für anfällige Pflanzen sind die Alocasia und die Polyscias. Vor allem sind jedoch Pflanzen die häufig in trockener Erde stehen am anfälligsten für einen Befall von Spinnmilben.

 

Ort des Befalls:

Die Spinnmilben sitzen häufig unter den Blättern. Da sie sehr klein sind und sich wenig bewegen, sind sie allerdings schwer zu entdecken.

 

Aussehen:

Die Spinnmilben sind in etwa 0,3 und 0,5mm groß und besitzen einen birnenförmigen Körper. Je nach Art haben Spinnmilben eine braune, rote oder gelbgrüne Farbe. Am besten kann man einen Spinnmilbenbefall an den Blättern der Pflanzen erkennen. Denn diese bekommen braune, fast kupferne Punkte und werden nach einer Weile gelb oder braun und fallen ab. Bei einem längeren Befall tritt häufig ein weißes Gewebe an der Unterseite der Blätter auf.

 

Ursache:

Genauso wie andere Milbenarten, werden auch die Spinnmilben bei warmem und trockenem Wetter aktiv. Häufig treten Spinnmilben auch durch alte Erde auf. Denn wenn die Erde keine Nährstoffe mehr besitzt, ist dies die perfekte Stelle für die Spinnmilbe um sich zu entwickeln. Da auch schwache Pflanzen häufig befallen sind, hilft es häufig die Pflanze umzutopfen und ihr dadurch wieder Energie und Widerstand zu geben.

 

Verbreitung:

Spinnmilben profitieren von ihrer Größe und Beweglichkeit. Dadurch können sich Spinnmilben problemlos durch Kontakt von Pflanze zu Pflanze vermehren.

 

Schaden an der Pflanze:

Spinnmilben stechen kleine Löcher in die Blätter, wodurch sie die Nährstoffe aus der Pflanze saugen. Dadurch kann die Pflanze keine Nährstoffe mehr transportieren oder aufnehmen und wird durch einen längeren Befall höchstwahrscheinlich sterben. Wenn die Spinnmilbe nicht rechtzeitig und gut bekämpft wird, wird sie zu einer ziemlich hartnäckigen Pest für jede Pflanze.

 

Bekämpfung:

Vorsorgen ist einfacher als loswerden. Daher empfehlen wir Ihre Pflanzen gelegentlich mit Bekämpfungsmitteln zu besprühen. Sie können durch das Besprühen mit Wasser auch einen Befall vorbeugen, da Spinnmilben eine trockene Umgebung bevorzugen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Spinnmilben zu bekämpfen. Zuallererst empfehlen wir die befallenen Blätter und Äste zu entfernen. Versuchen Sie hierbei mit den befallenen Ästen nicht die gesunden Äste zu berühren. Bei einem starken Befall können Sie am besten ein Bekämpfungsmittel nutzen. Die Spinnmilbe hat im Gegensatz zu verschiedenen Lausarten wenig Resistenz gegen Schutzmittel. Besonders schwierig bei der Bekämpfung der Spinnmilbe ist die Größe dieser Parasiten. Diese sind leicht zu übersehen und können sich dann problemlos wieder neu ausbreiten. Daher sollte die Pflanze gründlich besprüht werden. Tipp: Besprühen Sie die Pflanze abends mit Wasser in welchem 2 Prozent gelbe Seife und ein Prozent Spiritus enthalten ist. Da meistens abends die Eier schlüpfen, ist dies besonders wirkungsvoll. Zudem können Sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen, sowie die Temperatur reduzieren. Denn Spinnmilben lieben eine warme, trockene Umgebung.

  

Schädlichkeit für den Menschen:

Für Menschen sind Spinnmilben nicht gefährlich.

 

Besondere Eigenschaften:

Bei einer Temperatur von unter 12 Grad, hören Spinnmilben auf sich zu entwickeln und gehen in ihre Ruheperiode.