Spathiphyllum (Einblatt)

Die Spathiphyllum ist durch ihre weißen Blüten eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Sie gehört zur Familie der Araceae und stammt ursprünglich aus Brasilien. Hier ist sie auch als Einblatt, Scheidenblatt, Blattfahne oder Friedenslilie bekannt.

 

Gießen als Erdkultur

Da die Spathiphyllum ursprünglich im Amazonas wachsen, kann sie sogar unter Wasser überleben. Sie können das Einblatt am besten 2-mal pro Woche gießen. Sie verbraucht relativ viel Wasser, daher fangen die Blätter an zu hängen wenn sie zu wenig Wasser bekommt. Wenn Sie wieder genügend Wasser hat, richten sich die Blätter nach etwas Zeit wieder auf.

 

Gießen als Hydrokultur

Als Hydrokultur müssen Sie die Spathiphyllum 1-mal pro Woche gießen, in den Wintermonaten sogar nur alle 2 Wochen. Wenn Sie das Einblatt gießen, gießen Sie am besten so viel, bis sich der Wasserstandsanzeiger bewegt. Je weniger sich der Anzeiger bewegt, desto besser, denn dieser zeigt Ihnen an wenn sich Wasser am Boden des Gefäßes sammelt. Bei Überwässerung können die Wurzeln anfangen zu faulen.

 

Luftfeuchtigkeit

Da die Spathiphyllum eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt, empfehlen wir die Pflanze regelmäßig mit lauwarmem Regenwasser zu besprühen. Besonders im Winter ist die Luft durch die Heizung sehr trocken, weshalb dann das Besprühen dem Einblatt hilft gesund zu bleiben.

 

Standort

Für die Spathiphyllum suchen Sie am besten einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direktes Sonnenlicht. Besonders durch die Mittagssonne entsteht eine Braunfärbung der Blätter. Bei einem zu dunklem Standort färben sich die Blätter dunkelgrün, sowie das Wachstum der Pflanze und die Bildung von Blüten wird eingeschränkt. Daher ist ein Standort in etwa 3 Metern Entfernung zum Fenster mit einer Temperatur von ca. 15 °C optimal für das Einblatt.

 

Umtopfen

Topfen Sie für eine optimale Gesundheit die Spathiphyllum alle 2-3 Jahre im Frühling um. Dadurch bekommt die Pflanze neue Nährstoffe, eine lockere Erde und mehr Platz für die Wurzeln. Nutzen Sie bei jedem Umtopfen einen Topf der mindestens 20 % größer ist als der vorherige. Durch den größeren Topf kann das Einblatt schneller wachsen und die Erde kann mehr Wasser absorbieren, was das Risiko auf Staunässe verringert.

Düngen

Da die Nährstoffe in der Erde nach 6-8 Monaten verbraucht sind, müssen Sie die Spathiphyllum alle 2-3 Wochen im Frühling und Sommer düngen. Im Herbst und Winter ist das Düngen nicht mehr notwendig. Geben Sie dem Einblatt, auch wenn Sie das Düngen mal vergessen sollten, nicht mehr Dünger als auf der Verpackung angegeben. Eine Überdüngung sorgt dafür, dass die Erde sauer wird, wovon die Wurzeln Schaden nehmen.

 

Ungesunde Blätter

Aufgrund von trockener Luft oder zu viel Sonnenlicht können sich die Blätter braun verfärben. Wenn sich die Blätter der Spathiphyllum dunkler färben, bekommt sie zu wenig Sonnenlicht.

 

Schneiden – Trimmen

Wir empfehlen verblühte Blüten und unschöne Blätter so tief wie möglich abzuschneiden.

 

Blüten

Die schönen weißen Blüten sorgen für die große Beliebtheit der Spathiphyllum. Obwohl sie eigentlich durchgehend Blüten kann, dauern die Blüten leider nur etwa 2 Monate an. Es dauert dann etwa 2-3 Monate bis sich neue Blüten bilden.

 

Giftig oder ungiftig?

Die Spathiphyllum ist leicht giftig. Der Saft der Pflanze kann bei Berührung Hautreizungen hervorrufen und der Verzehr kann die Schleimhäute anschwellen lassen und Magen-Darm Probleme verursachen.

 

Krankheiten – Schädlinge

Die Spathiphyllum ist bei Trockenheit anfällig gegenüber Spinnmilben. Daher besprühen Sie das Einblatt regelmäßig mit Regenwasser, um einen Schädlingsbefall vorzubeugen.