Zamioculcas

Die ursprünglich aus Kenia, Sansibar und Madagaskar stammende Zamioculcas ist erst seit 1996 in Europa erhältlich. Diese zur Araeca Familie gehörige Pflanze ist vor allem durch die einfache Pflege eine so beliebte Zimmerpflanze geworden.

 

Gießen als Erdkultur

Die Zamioculcas hat einen niedrigen Wasserbedarf, weshalb die Erde immer erst etwas eintrocknen sollte, bis Sie die Pflanze wieder gießen. Im Sommer kann sie ein paar Tage trocken stehen und im Winter sogar 3 bis 4 Wochen. Gießen Sie also die Zamioculcas im Zweifel noch nicht, da sich durch eine Überwässerung die Blätter gelb färben.

 

Gießen als Hydrokultur

Als Hydrokultur müssen Sie die Zamioculcas am besten alle 3 Wochen gießen, in den Wintermonaten sogar nur alle 5-6 Wochen. Wenn Sie die Pflanze gießen, gießen Sie am besten so viel, bis sich der Wasserstandsanzeiger bewegt. Je weniger sich der Anzeiger bewegt, desto besser, denn dieser zeigt Ihnen an wenn sich Wasser am Boden des Gefäßes sammelt. Bei Überwässerung können die Wurzeln zu faulen beginnen.

 

Luftfeuchtigkeit

Die Zamioculcas muss nicht zwingend zusätzlich besprüht werden, da sie auch gut mit trockener Luft auskommt. Sie könnten allerdings durch das Besprühen mit etwas lauwarmem Regenwasser angesammelten Staub von den Blättern entfernen.

 

Standort

Für die Zamioculcas eignen sich die meisten Standorte, da sie keine hohen Anforderungen an die Lichtintensität stellt. Achten Sie allerdings darauf, dass die Pflanze etwas Zeit braucht um sich an das Sonnenlicht zu gewöhnen, da sie unter gefiltertem Licht gezüchtet wird. Am besten drehen Sie die Pflanze regelmäßig, damit sie gleich viel Sonne bekommt und gleichmäßig wachsen kann. Bei warmen Temperaturen im Sommer kann die Zamioculcas auch im Freien gehalten werden, wenn sie nicht direkt in der Sonne steht.

 

 

Umtopfen

Wir empfehlen die Zamioculcas direkt nach dem Kauf, sowie alle 2 bis 3 Jahre (möglichst im Frühling) umzutopfen. Durch das Umtopfen im Frühling, können sich die Wurzeln der Pflanze über den Sommer erholen. Nutzen Sie bei jedem Umtopfen einen Topf der mindestens 20 % größer ist als der vorherige. Durch den größeren Topf wird das Risiko einer Überwässerung gesenkt und die Wurzeln haben genug Platz sich auszubreiten.

Düngen

Durch ihr rasches Wachstum benötigt die Zamioculcas in den Frühlings- und Sommermonaten Dünger. Im Winter sollte die Pflanze nicht gedüngt werden, da dies der Pflanze schaden kann. Es sollte genügen, die Hälfte der auf der Verpackung angegeben Dosierung zu verwenden.

 

Ungesunde Blätter

Gelbe Blätter entstehen häufig durch eine Überwässerung. Diese Blätter können Sie am besten direkt entfernen, da diese sich nicht mehr grün färben werden. Eine Gelbfärbung der Blätter hängt nicht zwingend von einer falschen Pflege ab, in manchen Fällen werden Blätter bei einem bestimmten Alter einfach gelb.

 

Schneiden – Trimmen

Durch das Trimmen der Zamioculcas spart die Pflanze Energie und sieht schöner aus. Am besten schneiden Sie die Blätter so nah wie möglich am Stamm ab. Da die Zamioculcas leicht giftig ist, sollten Sie nach dem Schneiden stets Ihre Hände waschen und möglichst sogar Handschuhe nutzen.

 

Blüten

Als Zimmerpflanze blüht die Zamioculcas nur sehr selten. Falls sie Blühen sollte, empfehlen wir die Blüten sogar abzuschneiden, da dies der Pflanze viel Energie kostet.

 

Giftig oder ungiftig?

Die Zamioculcas ist leicht giftig. Stellen Sie die Pflanze daher an einen vor Kindern und Haustieren geschützten Ort.

 

Krankheiten – Schädlinge

Die Zamioculcas ist nur sehr selten von Schädlingen betroffen. Bei einem Befall reicht es meist schon die Pflanze mit einem harten Wasserstrahl zu besprühen.