Strelitzie (Paradiesvogelblume)

Die Strelitzie ist aufgrund ihrer außergewöhnlichen Blüten, welche an einen bunten Vogel erinnern, auch als Paradiesvogelblume oder Bird of Paradiese bekannt. Diese ursprünglich aus Südafrika stammende Pflanze gehört zur Familie der Musaceae (Bananengewächse).

 

Gießen als Erdkultur

Die Strelitzie besitzt einen mäßigen Wasserbedarf. Die Erde sollte also feucht sein, kann aber auch hin und wieder etwas eintrocknen. Im Regelfall sollte es genügen die Paradiesvogelblume etwa 1mal pro Woche gießen.

 

Gießen als Hydrokultur

Als Hydrokultur müssen Sie die Paradiesvogelblume am besten wöchentlich gießen, in den Wintermonaten sogar nur alle 2 Wochen. Wenn Sie die Strelitzie gießen, gießen Sie am besten so viel, bis sich der Wasserstandsanzeiger bewegt. Je weniger sich der Anzeiger bewegt, desto besser, denn dieser zeigt Ihnen an wenn sich Wasser am Boden des Gefäßes sammelt. Bei Überwässerung können die Wurzeln zu faulen beginnen.

 

Luftfeuchtigkeit

Die Strelitzie muss nicht zwingend zusätzlich besprüht werden, da sie auch gut mit trockener Luft auskommt. Sie könnten allerdings durch das Besprühen mit etwas lauwarmem Regenwasser angesammelten Staub von den Blättern entfernen und dadurch für etwas mehr Glanz auf den Blättern sorgen.

 

Standort

Für die Paradiesvogelblume eignet sich ein heller Standort mit einer Temperatur zwischen 8 und 15 °C am besten. Da die Strelitzie die einzige Zimmerpflanze ist, die im direkten Sonnenlicht gezüchtet wird, muss diese nicht an das Sonnenlicht gewöhnt werden. Bei zu wenig Sonnenlicht wird das Wachstum der Pflanze und die Bildung von Blüten stark eingeschränkt. Sorgen Sie daher immer, dass die Strelitzie ausreichend Sonnenlicht bekommt.

 

Umtopfen

Die Strelitzie muss im Gegensatz zu den meisten Zimmerpflanzen nur umgetopft werden, wenn sie wirklich aus dem Topf wächst. Sie können die Paradiesvogelblume problemlos auch direkt nach dem Kauf umtopfen. Nutzen Sie bei jedem Umtopfen einen Topf der mindestens 20 % größer ist als der vorherige. Durch den größeren Topf wird das Risiko einer Überwässerung gesenkt und die Wurzeln haben genug Platz sich auszubreiten

 

Düngen

Die Strelitzie muss in den Herbst- und Wintermonaten sowie in den ersten 6-8 Wochen nach dem Umtopfen nicht gedüngt werden. Bitte geben Sie der Paradiesvogelblume, auch wenn Sie mal das Düngen vergessen sollten, nicht mehr Dünger als auf der Verpackung angegeben.

Ungesunde Blätter

Auf Dauer werden die Blattränder der Strelitzie häufig braun. Dies ist ganz natürlich und kann nicht verhindert werden. Braune Stellen oder die kompletten Blätter können Sie einfach wegschneiden.

 

Schneiden – Trimmen

Braune Ränder oder unschöne Blätter können Sie am besten 2cm entfernt vom Stamm abschneiden.

 

Blüten

Die Strelitzie beginnt erst ab einem Alter von 4 Jahren mit der Blütenbildung. Bei den meisten Paradiesvogelblumen beginnt die Blütenbildung im Frühling, wobei diese auch nicht zwingend jedes Jahr gebildet werden. Wenn die Temperaturen auch im Winter um die 10 Grad liegen und die Erde auch hin und wieder mal ganz austrocknet, steigt die Chance auf eine erfolgreiche Bildung von Blüten. Im Frühling sollte die Strelitzie direkt wieder ausrechend Licht, Wärme und Dünger bekommen.

 

Giftig oder ungiftig?

Die Strelitzie ist leicht giftig. Daher sollte Sie an einem Ort stehen, wo Haustiere und Kinder nicht die Pflanze erreichen und Blätter essen können.

 

Krankheiten – Schädlinge

Strelitzien werden manchmal von Schildläusen oder Spinnmilben befallen. Durch die harten Blätter können Läuse in den meisten Fällen einfach mit einem Wasserstahl weggespült werden. Die durch kleine Spinnweben erkennbaren Spinnmilben, beugen Sie vor indem Sie die Paradiesvogelblume regelmäßig mit Regenwasser besprühen.